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Grenzwertig



Ein dramatischer Titel, ganz so dramatisch war der heutige Tag aber doch nicht. Es begann eigentlich damit, dass ich überhaupt keine Lust auf Minigolf hatte, vielleicht auch keine Lust auf unsere Samstagabend-Clique, die evtl. heute bei schönem Wetter Minigolf spielen gehen wollte. Und schönes Wetter gab’s heute ja. Also habe ich mich kurz vor Mittag einfach aufs Fahrrad gesetzt und bin losgefahren. Zuerst hatte ich nur eine relativ kleine, überschaubare Strecke geplant. Aber weil ich mich frisch fühlte und es mir Spaß machte, wurde sie immer länger, bis es schließlich ca. 30 km waren, und das war erst der Hinweg. Das bedeutet natürlich auch, dass es einen ungefähr genauso langen Rückweg geben musste. Doch selbst nach dem Hinweg fühlte ich mich noch ziemlich frisch. Ich machte am Ziel eine längere Pause, ca. 30 min, auch weil das ein wirklich schönes Fleckchen ist (Schiffshebewerk Henrichenburg, vielleicht sagt jemandem das was).
Doch dann kam der Rückweg. Etwa die Hälfte dessen schaffte ich noch ohne größere Malessen. Aber ab dann tat besonders mein Allerwertester vom Fahrradsattel, auf dem ich in diesem Sommer viel zu selten gesessen habe, mehr und mehr weh, und auch die Kondition schwand. Auf der zweiten Hälfte des Rückwegs wurden die Pausen immer häufiger und länger. Aber ich hab’s geschafft. In ca. drei Stunden reiner Fahrzeit ohne die Pausen habe ich die ca. 60 km bewältigt. Dafür, dass ich sportlich eigentlich ziemlich untrainiert bin finde ich das eine bemerkenswerte Leistung. Für die sportlicheren Leserinnen und Leser wird das wahrscheinlich nicht so bemerkenswert sein. Aber ich bin schon ein bisschen stolz drauf, es geschafft zu haben.
Über den sportlichen bzw. medizinischen Sinn der Radtour mag man streiten, wahrscheinlich war sie für einen untrainierten eine hoffnungslose Übertreibung, und die Folgen werden eher negativ als positiv sein. Aber ich weiß nun für mich, dass ich lange nicht am untersten Ende von Kondition und Fitness angekommen bin. Und auch die Erfahrung, die Qualen der letzten ca. 15 km bewältigt und nicht die S-Bahn genommen zu haben (wäre gar nicht möglich gewesen, fällt mir gerade so ein, denn ich hatte gar kein Geld dabei) gibt mir etwas.
Inzwischen habe ich mich weitgehend erholt, nur mein Ar*** tut mir noch weh. In den nächsten Tagen werde ich mich ganz sicher auf keinen Fahrradsattel setzen.

PS: 97,8 kg nach der Radtour, und bevor ich 2 Liter Flüssigkeit nachgefüllt hatte



Bis dahin

Gute Nacht

paleiko

17.9.06 21:59
 


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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Lasse (18.9.06 00:48)
Ich seh schon.... Da werden wir mal was dran tun müssen. 60km - das sind doch höchstens 2h Fahrzeit ;-) Leider muß ich mein Rad morgen/heute erstmal zur Reparatur bringen *grml*. Die Nummer mit dem Hintern...naja, ich behaupte mal, auf meinem Sattel wäre es dir schlechter ergangen - aber als ich vor einiger Zeit wieder angefangen habe, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, tat mir am ersten Abend auch alles weh.


benjamin (18.9.06 08:38)
doch doch, 60 km radfahren sind eine großartige leistung. von früheren sportlichen exzessen kenn ich auch noch die steigerung von arschweh: eingeschlafener schwanz. aber der wacht auch recht zügig wieder auf, ehe über spätfolgen nachgedacht werden kann.
damals gab es auch noch nicht diese hochkomfortablen gelsesselchen.
ja, so alt bin ich!
guten start in die woche!
ben

PS: so toll, diese smileys, man könnte damit auch mal ne bildergeschichte im stil der flohkiste bloggen, hm?

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