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Väter !!!



Hallo, werte Leserschaft. Zunächst einmal möchte ich eine kleine Entschuldigung aussprechen dafür, dass ich in den letzten Tagen die Disziplin ein wenig schleifen ließ und nicht täglich, wie ich es mir selbst vorgenommen habe, einen Blogeintrag geschrieben habe. Aber manchmal ist das wirklich schwierig, wenn wirklich gar nichts Interessantes passiert ist.
Auch heute ist nichts wirklich Spannendes passiert, deswegen dachte ich mir, ich gebe mal eine kleine Abhandlung über Kissen zum Besten, genauer gesagt über Kopfkissen.
Dass es bei mir mit dem Schlafen nicht so besonders gut funktioniert, wird der geneigte Leser bereits festgestellt haben. Nun kam ich am Freitag auf die Idee, mein Kopfkissen zu waschen. Da ich Allergiker bin, habe ich ein Synthetik-Kissen, kein Federkissen, und das ist sogar kochfest. Zwangsläufig musste ich, während das Kissen trocknete, ein anderes zum Schlafen nehmen, ein neues Synthetikkissen. Nun hat so ein neues Kissen die Eigenart, dass es sehr weich und bauschig ist, und dadurch auch die Wärme gut isoliert und nicht ableitet, also genau das Gegenteil zu meinem „gebrauchten“ Kopfkissen, dass durch langjährige Benutzung mittlerweile schon ziemlich platt und fest ist. Die Folge war, dass ich mit dem neuen Kissen praktisch gar nicht schlafen konnte, weil es 1. ungewohnt und 2. zu warm war. Das Kopfkissen muss für mich möglichst kühl sein. Deshalb mag ich Satin auch so.
Damit, dass ich eine Nacht lang auf einem ungewohnten, neuen, bauschigen Kopfkissen schlafen musste, nicht genug. Mein altes Kissen bzw. dessen Füllung war in der Waschmaschine völlig knubbelig und ungleichmäßig geworden. Darauf kann man, so als Gewohnheitstier, natürlich auch nicht richtig schlafen. Naja, nach kräftigem Schütteln und einer Menge Rumgezupfe ist das Kissen wieder einigermaßen in Form, aber eben leider nur einigermaßen. Wenn’s gar nicht wieder wird, oder ich mich nicht an die Knubbel gewöhne, muss ich’s wohl mal zu ner Freundin geben, damit sie’s in den Wäschetrockner steckt, nach einer erneuten Wäsche natürlich
Der dritte Schlaf raubende Umstand war dann der frische Kopfkissenbezug. Ich wüsste gerne, wie viele nun „igitt“ schreien, aber ich mag mein Kopfkissen erst, wenn ich ein paar Nächte drauf geschlafen habe, wenn es wieder meinen „Eigenduft“ angenommen hat und nicht mehr nach Waschmittel, Weichspüler oder was weiß ich duftet. So, jetzt hab ich mich als Kopfkissenfetischist geoutet .

Warum ist nun aber der Titel meines heutigen Eintrags „Väter“? Nun etwas, das mich ein wenig geärgert hat ist heute Abend dann doch noch passiert. Mein Vater rief heute Abend an, weil er ein Problem mit seinem schnurlosen Telefon hatte. Das sind ja heute auch schon richtige Hightech-Dinger. Der SMS-Speicher war voll. Es handelte sich nicht um sein Handy, sondern wohlgemerkt um ein schnurloses Festnetztelefon. Klar weiß ich, dass man auch übers Festnetz SMS’s verschicken kann, und dass es entsprechende Telefone gibt. Ich hab ja selbst eins. Nur verschicke ich praktisch nie SMS’s übers Festnetz. Und ich wäre im Leben nicht drauf gekommen, dass mein Dad so was macht. Ich hatte ihm zwar mal  gezeigt, wie das mit seinem Handy geht, aber dass er selbst dahinter kommt, dass das auch mit dem Festnetztelefon geht, dazu noch, wie es geht… Auf meine etwas verständnislose Frage, wieso er denn SMS’s übers Festnetz verschicke, antwortete er, dass die Tastatur und das Display des Telefons größer seien und er damit besser zurecht komme. Da sag mal einer was gegen…
Naja, der SMS-Speicher war nun voll, passiert ja auch bei meinem Handy gelegentlich mal. Keine Ahnung, wie viele SMS so’n Siemens Gigaset verkraftet, aber mein  alter Herr muss schon recht fleißig ge-sms’t haben. Aber wie bekommt man den SMS-Speicher nun wieder leer? Das scheint nicht ganz so intuitiv zu funktionieren wie das SMS schreiben. Nach einigen vergeblichen Versuchen, durch ein bisschen rumprobieren bzw. rumschauen in den Menüs hab ich meinem Dad dann vorgeschlagen, dass ich mir online die Bedienungsanleitung suche und ihn, wenn ich die Lösung gefunden habe, zurückrufe. Es hat maximal zehn Minuten gedauert, bis ich zurückgerufen habe. Mein Vater hatte es in der Zeit geschafft, gleich seinen Telefonanschluss für SMS-Dienste zu sperren, sich also bei der SMS-Zentrale abzumelden, in der Hoffnung, damit würde auch der SMS-Speicher gelöscht, und auch ein wenig in seiner Ungeduld.
Ich geb mir ja nun wirklich alle Mühe, ihm bei Problemen mit seinem Computer, Internet, Handy, Telefon und anderen hochtechnischen Geräten weiterzuhelfen. Aber bitte, versteh doch, dass ich auch nicht für jedes Problem die Lösung sofort aus dem Ärmel schütteln kann sondern auch mal nachlesen oder mich anderweitig schlau machen muss. Wenn du nicht dieses bisschen Geduld aufbringst, dann lies doch bitte selbst in der Bedienungsanleitung nach.
Nun wird er wohl mit dem Handy weiter-sms’en, bis auch dessen Speicher voll ist. Naja, vielleicht reicht der ja bis zum November, wenn ich mal wieder vor Ort bin und dann beide Speicher leeren kann. Ansonsten ruf einfach mal wieder an, sms’en ist sowieso viel zu teuer.

In diesem Sinne

Gute Nacht

paleiko

25.9.06 23:11
 


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