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Opfer


Das neue Projekt fordert die ersten Opfer. Nein, nicht unter den Mitarbeitern oder den Kunden, sondern von mir persönlich. Ich schrieb ja in meinem letzten Eintrag, dass ich bzw. wir Schwuppen eine Einladung unseres Geschäftsführers zum vorweihnachtlichen Glühweintrinken bekommen haben, auf die ich verständlicherweise sehr neugierig bin bzw. war. Leider hat es sich nun aber ergeben, dass ich in der kommenden Woche, in der dieses Glühweintrinken stattfinden wird, beruflich nach Görlitz, in den wilden Osten fahren muss. Auch das mache ich total gerne, aber muss sich das denn ausgerechnet überschneiden? Auch unser Geschäftsführer war hörbar enttäuscht, als ich abgesagt habe.
Das Projekt hat die erste Woche sehr gut überstanden. Man sieht Land. Natürlich gibt’s immer noch viel Stress und Arbeit, und das wird sich in den nächsten Wochen sicher auch noch nicht sehr ändern. Aber das ist auch gut so.
In dieser Woche hatte ich meinen ersten ConfCall, kurzform für Conference Call. Klingt sehr wichtig, ist es aber nicht. War nur viel heiße Luft.
Viel spannender finde ich, dass ich jetzt auch sog. IT-Requests stellen darf. Früher hieß das „EDV-Anforderung“ und bedeutet, dass ich EDV-bezogene Anträge vielerlei Art stellen darf. Das vermittelt mir nun wirklich ein gewisses Gefühl von Wichtigkeit .
Noch viel mehr Wichtigkeitsgefühle vermitteln aber Informationen, die einem so hinter vorgehaltener Hand erzählt werden. Ich hatte ja, ich weiß nicht, ob ich es in einem früheren Eintrag erwähnt habe, gewisse Zweifel, dass man mich aus meiner alten Abteilung überhaupt in das neue Projekt wechseln lassen würde. Wie sich inzwischen herausgestellt hat, waren diese Zweifel durchaus begründet. Ich erfuhr nämlich hinter besagter vorgehaltener Hand, dass der Geschäftsführer selbst ein „Machtwort“ sprechen musste, um mich in die neue Position zu bringen. Das geht doch runter wie Öl.

Ich habe die erste Spätschicht-Woche hinter mir, 13:30 Uhr bis 22 Uhr. Und meine Erwartungen haben sich bestätigt, mit dem Schlafen klappt es besser, ich würde sogar sagen, deutlich besser.
Am Donnerstagabend, oder eher Donnerstagnacht, habe ich mich per Chat eine ganze Weile mit dem Freund meines ersten Ex unterhalten, und wirklich gut unterhalten. Er ist Engländer und spricht nur wenige Brocken Deutsch, und mein Englisch ist für tief greifende Gespräche auch nicht unbedingt geeignet. Meistens kommen Gespräche mit ihm deshalb über Small Talk nicht hinaus, was ich sehr schade finde, denn ich mag ihn wirklich sehr. Aber an diesem Abend hat es aus irgendeinem Grund funktioniert. Und solche Gespräche mit Tiefe liebe ich.
Heute war wieder unser Cliquen-Samstagabend. Ich hab mal wieder ein Rezept, dieses Mal für ein Dessert, ausprobiert, und es scheint gut angekommen zu sein. Aber ich bin da inzwischen ein bisschen misstrauisch geworden. Schon häufiger wurden meine Kochkünste hoch gelobt, und bei späteren Angeboten, die Gerichte nochmals zu kochen lehnte man dankend ab.
Heute habe ich mal wieder den Wohnungs-Großputz veranstaltet, da ich ja morgen für eine Woche nach Görlitz fahre. Und es ist mir einfach wichtig, in eine aufgeräumte, saubere Wohnung zu kommen. Ich empfinde das irgendwie wie einen kleinen „Einzug“, wenn ich mal ’ne Weile weg bin und dann wieder heim komme. Und da will man ja auch in eine sauber übergebene Wohnung kommen. Nennt es eine Marotte.
So, und jetzt werde ich langsam hundemüde. Also werde ich noch schnell diesen Eintrag online stellen und mich dann Richtung Schlafzimmer bewegen. Ich bin sicher, am nächsten Wochenende, nach Görlitz, gibt’s wieder eine Menge zu erzählen.

Bis dahin

Gute Nacht

paleiko

10.12.06 01:23
 


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