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Einheitsgedanken

Nach ein paar Tagen Blogpause heute mal wieder ein neuer Eintrag. Nein, ich möchte mich nicht schon wieder dafür entschuldigen. Das tägliche bloggen klappt im Moment einfach nicht, Punkt, Aus, Ende.
Heute war Feiertag, Tag der Deutschen Einheit. Und ich habe gearbeitet, freiwillig sogar. Es war angenehm ruhig, in der Firma, und auch auf den Straßen. Der Tag der Einheit ist für mich eigentlich der 9. November. An dem Tag im Jahr 1989 fiel die Mauer. An dem Tag hat das Volk der ehemaligen DDR seine Freiheit erzwungen und die Einheit eingeleitet. Ich werde die Bilder im Fernsehen nie vergessen, das Unglaubliche, was da geschah, die Emotionen, die Gänsehaut. Der 3. Oktober 1990 ist eher ein formelles Datum, an dem die Einheit unterschrieben wurde.
Im Moment arbeite ich an Ziel Nr. 2. Ideen reifen in meinem Kopf, neue kommen hinzu, und ich bringe erste Absätze zu Papier bzw. zu Computer. Vielleicht leidet das Bloggen auch deshalb ein bisschen.
Was vor zwei Wochen, während meiner Spätschicht, noch ganz gut funktioniert hat, dass ich mich überwinde, mich nach der Arbeit nicht für ein Stündchen oder auch zwei hinzulegen, funktioniert jetzt, während der Frühschicht leider nicht mehr. Ich bin zu früh zuhause, offenbar genau zu meinem toten Punkt. Da muss noch etwas gefunden werden, diesen toten Punkt zu überwinden.
Außerdem frustriert es mich, dass es offenbar der ganzen Welt gelingt, abzunehmen, nur mir nicht. Freunde, Kollegen, meine Mutter haben in der letzten Zeit wirklich deutlich ihr Gewicht reduziert, nur bei mir klappt’s nicht, es stagniert. Dabei habe ich das Gefühl, meine Ernährung zumindest etwas verbessert zu haben. Das große Problem sind immer noch die Süßigkeiten, obwohl ich auch hier das Gefühl habe, die etwas reduziert zu haben.
Eine erfreuliche Nachricht habe ich heute bekommen: Mein TFT aus den USA, auf den ich schon so sehnlichst warte, ist unterwegs. Also muss ich mich auch mal so langsam an den Umbau meines Arbeitszimmers, insbesondere meines Schreibtisches machen, damit er einen würdigen Platz bekommt. Ich habe da auch schon konkrete Ideen, morgen geh ich mir die mal live bei IKEA anschauen.

Bis dahin wünsche ich eine

Gute Nacht

paleiko

3.10.06 23:57


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Es ist viel passiert….



seit Dienstag, an dem ich ja meinen letzten Eintrag verfasst habe.
In der Firma ist seit Mittwoch der Bär los, und keiner weiß so genau, warum. Okay, wir sind wieder unterbesetzt, drei Kollegen im Urlaub, einer krank, und freitags ist aufgrund Teilzeit noch eine Kollegin weniger da. Aber selbst gestern stand das Telefon nicht still, nicht einmal nachmittags wurde es ruhiger. Macht schon wieder drei Überstunden. Gott sei Dank können wir die abfeiern, sie gehören nicht, wie in manch anderen Unternehmen selbstverständlich und unbezahlt dazu.
Am Donnerstag kam mein lange ersehnter TFT-Monitor aus den USA endlich an. Der ist so geil, absolut in Ordnung und nicht ein Pixelfehler. Das waren ja meine größten Befürchtungen, denn aufgrund der Bestellung in den USA wäre eine Reklamation schon sehr aufwändig gewesen. Aber da der TFT dort satte 150 € günstiger war als hier, bin ich das Risiko eingegangen. Es hat sich gelohnt, dieses Mal.
Eine Vorahnung beschlich mich, als ich nach Hause kam, den TFT unterm Arm. An einem Tag kann es nicht nur Freude geben, dazu ist das Leben zu hart. Und deshalb rechnete ich schon förmlich damit, dass der Bußgeldbescheid von meiner „Raserei“ auf der B1 vor nun schon fast sechs Wochen im Briefkasten liegen würde. Und meine Ahnung bestätigte sich, die kleine Hoffnung, dass man mich vielleicht vergessen haben könnte, war damit zerschlagen.
Dann aber doch wieder eine positive Überraschung, die (Tempo)Sünde war kleiner als befürchtet, nur 8 km/h zu schnell nach Abzug der Toleranz, macht 15 €. Das kann ich verschmerzen.
Das größere Ärgernis gab’s am Donnerstagabend. Nachdem ich meinen alten Monitor abgebaut und den chicen neuen ausgestellt hatte, und bei der Gelegenheit auch gleich mal das Kabelgewirr hinter und unter und um meinen Schreibtisch ein wenig geordnet hatte, tat meine ICY-Box es nicht mehr. Einfach tot, ließ sich nicht mehr einschalten. Für die nicht eingeweihten: Eine ICY-Box ist eine externe Festplatte bzw. genauer gesagt das Gehäuse mit Controller, Anschlüssen und Netzteil. Die eingebaute Festplatte selbst ist Gott sei Dank in Ordnung, also kein Datenverlust. Im Moment ist deshalb aus der externen Festplatte eine interne geworden. Die Box ist immerhin noch in der Garantie, somit ist auch kein finanzieller Schaden entstanden, wenn der Händler das alles korrekt abwickelt. Nur der Aufwand bleibt, und der vorübergehende Verzicht auf die Mobilität der Platte.
Am Abend hatte ich noch viel Spaß mit zwei Freunden am Telefon (liebe Grüße nach M.). Die beiden sind nun schon seit 9 ½ Jahren zusammen, was meine absolute Bewunderung und zugegeben auch meinen Neid hervorruft. So ähnlich und auch wieder sehr verschieden, das scheint die richtige Mischung zu sein.
Ein weiteres Low Light gab es leider auch noch. Im Telefonat mit meinen Eltern erfuhr ich, dass man ihnen ihre Pflegetochter, das Thema Nr. 1, von dem ich zu Beginn meines Blogs mal schrieb, endgültig weggenommen hat. Besonders meine Mutter ist sehr geknickt. Auch wenn sie „nur“ die Pflegetochter war, sie war immerhin zehn Jahre bei meinen Eltern. Und gerade, wo ich das so aufschreibe, erkenne ich erst, dass es für meine Eltern sein muss, als hätte man ihnen ihre eigene Tochter weggenommen. Sie ist vierzehn Jahre alt und hat zehn davon bei meinen Eltern verbracht. Behördenirrsinn und –willkür in Deutschland, und alles zum Wohl des Kindes!!!!!
Der Freitag hat wenig Spektakuläres geboten außer dem schon erwähnten ungewöhnlichen Stress in der Firma, aber der heutige Morgen gibt noch ein paar Zeilen her: Früh aufgestanden, Formel 1 Qualifying geschaut, Schumi Zweiter, Alonso fünfter. Das ist ok .
Dann die ICY-Box zur Post gebracht, bei der Gelegenheit noch ein paar Kreuzchen an den hoffentlich richtigen Stellen gemacht, und dann noch fürs Frühstück frische Brötchen gekauft. Wenn ich an einem Samstagmorgen um die Zeit schon auf bin, dann müssen frische Brötchen auch sein. So, und jetzt habe ich mit diesem langen Eintag hoffentlich meine Blog-Faulheit der letzten Tage ein wenig wettgemacht.

Es wünscht Euch ein schönes Wochenende

paleiko

7.10.06 10:11


Aus die Maus, Ende im Gelände…



das ungefähr fühlte ich, als Schumis Motor heute Morgen beim Rennen in Suzuka in Rauch aufging. Das war’s wohl mit seinem achten WM-Titel. Um doch noch Weltmeister zu werden, müsste das letzte Rennen genau umgekehrt ausgehen wie das heutige, Schumi gewinnen und Alonso ausfallen. Fast so unwahrscheinlich wie den Lottojackpott zu knacken. Mir ist es nicht gelungen, nicht einmal drei Richtige. Sollte ich wirklich hoffen, dass er nicht geknackt wurde, um noch eine Chance zu haben?
Im Moment fühle ich mich total antriebslos. Ist das schon der Herbst und die aufkommende Herbstdepression? Selbst zum Bloggen muss ich mich im Moment fast zwingen. Und für die kommende Woche ist der Stress auch schon vorprogrammiert. Zumindest für Montag und Dienstag ist erstmal noch je eine Überstunde angesetzt. Außerdem findet am Samstag eine ganztägige Schulung in Düsseldorf statt, womit ich eine Erholungstag weniger habe und die Aufgaben, die ich sonst am Samstag erledige wahrscheinlich am Sonntag erledigen muss. Naja, der nächste Urlaub ist in Sicht, drei Wochen noch, dann habe ich wieder eine Woche Auszeit.
Auch wenn ich meine Ziele betrachte muss ich nach sechs Wochen ein negatives Resümee ziehen. Das Gewicht bleibt konstant, meine schriftstellerischen Ambitionen liegen auf Eis, und von Glück im Moment weit und breit keine Spur. Ich lebe von Wochenende zu Wochenende, weil die Arbeit schon seit ziemlich langer Zeit überhaupt keinen Spaß macht, und selbst die Wochenenden bringen nicht wirklich viel Abwechslung bzw. Besserung.
Die einzige Hoffung besteht im Moment darin, dass ich das Dilemma sehe und erkenne, und somit zumindest eine gewisse Chance besteht, es zu ändern, auch wenn ich im Moment keine Idee habe wie. Ich muss irgendwie raus aus dem Alltag, Aktivität entwickeln, aber wie, und was?
Der berühmte innere Schweinehund ist stark. Er lässt mich, wenn ich heim komme, erschöpft auf die Couch vor den Fernseher fallen oder mich vor den Computer hocken und unzählige Filme, die ich aufnehme oder herunterlade bearbeiten und brennen.
Der Schweinehund ist so stark, dass er mich oft dran hindert, Dinge zu tun, die mir eigentlich Spaß machen. Schon immer habe ich z.B.  gern gelesen, wenn ich nur die richtige Lektüre gefunden habe. Aber es ist anstrengender als sich vom Fernsehen berieseln zu lassen.
Sogar Sport macht mir eigentlich Spaß, der Sport selbst, sei es das Training im Fittensstudio, ein paar Bahnen schwimmen oder ein paar Kilometer Radfahren. Das Aufraffen dazu ist die Schwierigkeit. Sicher sind das keine neuen Erkenntnisse, eher Binsenweißheiten. Aber oft hilft  mir die klare Formulierung von Problemen bei ihrer Lösung. Und wenn schon nicht bei der sofortigen Lösung so doch dabei, mich zu motivieren, die Lösung in Angriff zu nehmen, weil ich erkenne, dass die Probleme nicht unüberwindbar sind.
Ich glaube, ich muss meine Ziele überschaubarer machen und kleinere Zwischenziele formulieren. Also formuliere ich für die kommende Woche folgende Ziele, um wenigstens mit Ziel Nr. 1 voran zu kommen:
Das Budget für Süßigkeiten beim Wocheneinkauf beträgt maximal 5 Euro.
Mindestens drei Einheiten Sport bzw. Bewegung, die da sein können: Eine Stunde schwimmen, 30 – 40 min. spazieren gehen oder Training auf dem Crosstrainer.

Ich halte Euch auf dem Laufenden

Gute Nacht

paleiko

9.10.06 00:16


Samstagabendblog


Wie ihr, meine werten Leser, sicher bemerkt habt, werden meine Blogpausen immer größer. Sorry dafür. Im Moment geht’s mir nicht so gut, ich stecke in einem mitteltiefen Loch, oder ich krabble von einem Loch ins nächste, wie immer man das sehen mag. Am vergangenen Donnerstag hatte ich einen echten Tiefpunkt, sicher durch verschiedene Auslöser hervorgerufen. Am Arbeitsplatz ist immer noch Megastress, und ich mache mir selbst zusätzlichen, indem ich noch Überstunden kloppe. Das mache ich natürlich nicht (nur) zum Wohl der Firma, sondern weil ich geldgeil bin, und weil ich die Überstunden irgendwann zu einen ganzen freien Tag zusammenfassen und ausgleichen kann. Eigentlich hätte ich am Freitag die dafür notwendige achte Stunde gehabt, wenn ich sie denn gemacht hätte. Aber es ging nicht mehr. Am Donnerstag war ich so fertig und wohl auch so down, nichts ging mehr.
Es gibt natürlich noch andere Ursachen dafür. Ich komme meinen Zielen kein Stück näher, und das frustriert echt.
Das einzige, was mich ein bisschen aufgebaut hat ist, dass ein paar Freunden tatsächlich aufgefallen ist, wie mies ich drauf bin, dass sie sich Sorgen um mich machen und versuchen, mir zu helfen. Doch es gilt die alte Weisheit, dass man sich aus einem Loch, in das man gefallen ist, nur selbst wieder rausziehen kann. Oder bildlich gesprochen: Die Freunde können einem zwar ein Seil zuwerfen, aber daran herausklettern muss man schon selbst.
Im Moment bin ich dazu noch nicht in der Lage. Es gibt zwar Momente, in denen ich mich einigermaßen gut fühle und sogar Spaß habe, aber kleine Anlässe reichen, mich wieder in das Loch zu schubsen.
Vor ein paar Jahren hatte ich schon mal seine solche Phase: Eine ziemlich schlechte Grundstimmung, in der es zwar Momente gab, in denen ich mich besser gefühlt habe, wo  aber auch kleinste Kleinigkeiten ausgereicht haben, mich wieder zurückzuwerfen. Diese Phase hat sehr lange angedauert.
Wäre ich nicht Ich selbst sondern ein Freund von mir, würde ich wahrscheinlich zu mir so was sagen wie „lass dich nicht so hängen“ oder „reiß dich zusammen“ oder es noch etwas kraftvoller formulieren. Der Vorteil des Außenstehenden ist, dass er die Situation nüchterner und sachlicher sieht und auch mehr Überblick hat, der Nachteil, dass er sie eben nur von außen sieht und sich nur bedingt in den Anderen Einfühlen kann. Klar gibt es so Standard-Lebenskrisen, die beinahe jeder mal durchmacht. Und von daher ist eine gewisse Vergleichbarkeit schon möglich. Der Eine geht halt besser damit um und der andere schlechter.
Erschreckt muss ich aber auch feststellen, dass ich diese düsteren Stimmungen und Gefühle in gewisser Weise „genieße“. Das hört sich verrückt an, und vielleicht bin ich das ja. Vielleicht sind die „negativen“ Gefühle ja im Moment die einzigen Gefühle, die mir überhaupt zur Verfügung stehen. Schmerz, Trauer, Einsamkeit. Einige werden jetzt wieder erschrocken aufschreiben. Steuere ich auf eine Depression zu? Bin ich gar mitten drin? Oder bin ich einfach nur in der Midlife Crisis? Ich bilde mir ja ein, dass jemand, der sich selbst fragt, ob er verrückt ist, es nicht ist, und dass jemand, der befürchtet, depressiv zu sein, es nicht ernsthaft ist. Bleibt eigentlich nur die Midlife Crisis. Aber vielleicht weiß mein Freund T aus B, der P studiert es ja besser.
Nach den düsteren Gedanken vielleicht noch ein paar Erlebnisse aus meinem Leben der letzten Tage. Viel gab’s da nicht. Die Mücken zerstechen mich immer noch wie blöde. Ich habe wohl über zwanzig Stiche am ganzen Körper, vorwiegend an den Beinen, allein aus den letzten Tagen bzw. Nächten. Das juckt…, ich könnte die Wände hochgehen.
Heute war ich Busfahrer. Unser ganzes Team ist nach Düsseldorf zu einer Schulung gefahren, und ich durfte einen Mercedes Vito 9-Sitzer fahren. Am Anfang hab ich mich ein bisschen unsicher gefühlt in dem ungewohnt großen Auto, aber dann hat’s richtig Spaß gemacht. Ich fahr eben doch gern große Autos.
Heute ist bzw. gestern war Samstag, wie der Leser bemerkt haben wird. Ich war nicht bei unserer Clique, trotz des kurzfristigen Spaßes mit dem großen Auto war ich nicht in der Stimmung dazu. M.  klang nicht besonders glücklich, als ich ziemlich kurzfristig absagte.
Aber ich bezweifle, dass meine Laune sie glücklicher gemacht hätte.
Samstag ist ja auch „Gewichtstag“: 100,1 kg, also gehalten. 200g mehr oder weniger sind kaum von Bedeutung, ein Schluck Wasser mehr oder weniger.
Sollte ich meine Ziele noch mal überdenken? Frustrieren und demotivieren sie mich und machen mich damit noch unglücklicher, wenn ich sie eh nicht erreiche?
Na ja, Nachdenken kann nie schaden. Ich halte euch auf dem Laufenden, was dabei raus kommt.

Bis dahin

Gute Nacht

paleiko

15.10.06 00:26





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