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Träume und Gedanken

Bis vor ein paar Minuten habe ich mich gefragt: „Was schreibe ich denn heute überhaupt?“ Ich könnte schreiben, dass ich zum Einkaufen und Tanken gefahren bin und das Bad geputzt habe, doch wen interessiert das?

Aber dann kam mir der Gedanke, dass es ja nicht immer Aktivitäten oder Erlebnisse sein müssen, die ich hier niederschreibe. Warum nicht auch meine Träume und Gedanken hier verewigen?

Mit einem Traum im wörtlichen Sinn, mit einem wunderschönen, erotischen Traum begann der Tag. Er war sehr ausführlich und detailreich. Und das Aufwachen aus dem Traum war auch keine Enttäuschung. Falls nun aber jemand auf Einzelheiten hofft, muss ich ihn enttäuschen, der war nämlich nicht jugendfrei. Und ich weiß, dass hier mindestens eine „unter achtzehn jährige“ mitliest.

Mein Urlaub beginnt zu wirken. Habe ich mir gestern noch Gedanken über meine Kollegen und die Arbeit in der Firma gemacht, sehe ich das heute schon entspannter.

Ich erkenne, dass ich wahrscheinlich noch nie so urlaubsreif war wie vor diesem Urlaub. Ich habe mich schon richtig krank gefühlt. Aber ich bin auf dem Weg der Besserung.

Doch noch wichtiger als die Besserung körperlicher Zipperlein ist die Erholung des Kopfes oder besser gesagt dessen, was da drin ist. Den Kopf frei bekommen, nicht mehr schon zu Feierabend an die Arbeit des nächsten Tages denken, in den Tag hinein leben und auch mal an gar nichts denken, das ist Urlaub für mich.

Ich brauche keine Sonne, keinen Strand, keinen Ballermann, um Urlaub zu haben. Da ich während meiner Arbeit den ganzen Tag mit vielen Kollegen und Kunden zu tun habe, brauche ich im Urlaub nur eins: Ruhe.

Deshalb bin ich in diesem Jahr auch nicht, wie in den vergangenen Jahren, nach London geflogen. London ist eine großartige Stadt, und Freunde wohnen dort bzw. ganz in der Nähe. Doch anstatt jeden Tag loszuziehen und mir alle Ecken und Winkel dieser tollen Stadt anzusehen, wenn ich bei meinen Freunden war, habe ich mich oft genug einfach in ihren Garten gesetzt und gelesen. Manchmal war ich in einer ganzen Woche nur ein oder zweimal in London unterwegs. Und dabei hatte ich schon ein schlechtes Gewissen, meinen Urlaub, oder genauer gesagt, meine Reise, meinen Aufenthalt in England so zu verschwenden.

Deshalb dieses Jahr mal nicht, kein London, keine Verschwendung, kein schlechtes Gewissen. Aber ich fliege bestimmt wieder hin.


Bis dahin

Gute Nacht

paleiko

1.9.06 00:52


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Geld und Freundschaft

Heute ist wieder der Erste. Damit war wieder die Rate eines Freundes zur Rückzahlung seiner Schulden bei mir fällig, und sie war wieder nicht auf dem Konto. Jetzt hat er seit acht Monaten nicht mehr gezahlt. Da er zuvor jedoch immer regelmäßig gezahlt hat, habe ich das erst Ende Mai bemerkt. Ich habe ihn mittlerweile mehrmals dran erinnert, wieder zu zahlen, die versäumten Raten nachzuzahlen, etc.., aber ich höre nur leere Versprechungen und faule Ausreden. Ich fühle mich vollkommen verarscht und ausgenutzt. Zum Teil bin ich ja selbst Schuld, ich habe ihm wider besseres Wissen immer wieder Geld geliehen. Und ich bin bisher nie weiter gegangen als mit Konsequenzen zu drohen, wenn er nicht gezahlt hat.

Jetzt heißt es also, den nächsten Schritt zu gehen, wie immer der aussehen mag, oder meine Glaubwürdigkeit und Selbstachtung zumindest ihm gegenüber in Bezug auf diese Situation völlig zu verlieren.

Ich bin für so was einfach zu weich, und ich scheue auch das Risiko, dass ich selbst auf den Folgekosten sitzen bleibe, wenn er nicht zahlen kann.

Der Rest der Freundschaft, die es mal zwischen uns gab, steht auf der Kippe, so oder so. Es ist eben doch was dran an der Weißheit, dass bei Geld die Freundschaft aufhört.

Und noch ein etwas unerfreuliches Thema. Der Zwischenstand des ersten Ziels:
101 kg nach der ersten Woche. Na ja, in Anbetracht der Tatsache, dass dazwischen zwei Geburtstagsessen lagen und man mich mit Süßigkeiten verführt hat, und ich Urlaub hab und den ganzen Tag gefaulenzt hab und…. ich sicher noch zehn weitere Ausreden finde ist und bleibt es ein Rückschlag, und das gleich am Start. Sozusagen also ein Fehlstart.

Konsequenz: Morgen beim Einkaufen auf Süßigkeiten verzichten und regelmäßig den Crosstrainer nutzen, den ich mir vor gut ½ Jahr gekauft habe.

So long

Gute Nacht

paleiko

1.9.06 23:14


Einfach nur vollgefressen

Puh, ich sollte mich doch ein bisschen mehr unter Kontrolle  haben, ganz besonders, wenn ich mir so hehre Ziele setze wie zwanzig Kilogramm in einem Jahr abnehmen.

Das Übel heißt Taxiteller, besteht aus einer Portion Gyros, einer Currywurst, einer Portion Pommes und etwas Salat, also genau, was der Ernährungsberater empfiehlt.

Dazu noch ordentlich getrunken, nein, nichts alkoholisches, nur Softdrinks. Dass es fast nur Light- und Zero-Produkte waren, hat den Taxiteller aber auch nicht wieder rausgerissen. Und jetzt fühle ich mich so voll, richtig ekelhaft. So kann ich keinesfalls ins Bett gehen, erst muss das ein bisschen verdaut sein und das Völlegefühl verschwinden.

Schuld ist unsere Samstags-Clique. Wir treffen uns regelmäßig samstags abends bei Freunden, sechs bis acht Leute, essen quatschen, spielen. Meist ist das ganz lustig, heute war es aber öde. Wir haben eine vier Mann starke Fraktion von Fußballfans, und heute Abend lief Fußball. Schon während der WM hab ich unsere Samstagabende vier Wochen lang boykottiert. Ich kann Fußball wirklich nichts abgewinnen. Gut, während der WM  habe ich mir tatsächlich das eine oder andere Spiel angeschaut, waren ja durchaus spannende dabei, und schließlich bin ich ja auch Deutschland (http://www.du-bist-deutschland.de). Der Abend hat sich heute auch ziemlich früh aufgelöst. Sonst sitzen wir manchmal bis zwei Uhr zusammen und quatschen. Das sind auch irgendwie die schönsten Abende, wenn geredet wird und die Glotze aus bleibt.

Mal sehn, wie’s nächsten Samstag wird.

Bis dahin

Gute Nacht

paleiko

3.9.06 01:15


Halbzeit

Mein Urlaub ist halb um, eine Woche hinter mir, eine noch vor mir. Ein schöner Zeitpunkt, die Erholung hat eingesetzt, und jetzt habe ich noch über eine Woche, diese auch zu genießen.

Eine Woche lang habe ich jetzt fast nur gefaulenzt, oder, positiver ausgedrückt, relaxed
Die zweite Urlaubshälfte sollte ich jetzt aber mit etwas mehr Aktivität füllen, finde ich.

Immerhin war ich ja gestern und auch heute schon je 30 min. auf meinem Crosstrainer.

Es ist schon strange, eigentlich macht mir das nämlich Spaß. Die ersten sechs bis acht Minuten sind eine Qual, und dann will ich gar nicht mehr aufhören. Ab dem Zeitpunkt wird dann wohl Endorphin ausgeschüttet, das Glückshormon. Warum fange ich also nicht endlich an, regelmäßig Sport zu treiben, wenn’s doch soviel Spaß macht? Es ist immer die Überwindung, anzufangen. Kennt jemand ein gutes Rezept, diesen inneren Schweinehund zu überwinden?

Obwohl Sonntag ist, fühle ich mich heute ziemlich gut. Liegt wohl auch dran, dass ich morgen, obwohl Montag ist, nicht zur Arbeit muss. Irgendwie sprühe ich auch gerade vor Tatendrang, das ist bei mir abends aber fast immer so. Ich bin eben ein absoluter Nachtmensch. Hat nicht jemand einen passenden Job für mich? Am besten Home-Office  mit freier Arbeitszeiteinteilung.

Leute, und versucht nicht, mir einzureden, ich solle bzw. könne mich umstellen. Das versuchen nämlich einige Freunde. Aber das klappt nicht. Obwohl ich seit Jahren einen Job mit relativ geregelten Arbeitszeiten zu relativ normalen Zeiten habe, bin ich ein Nachtmensch geblieben.

Na ja, wenn ich Ziel zwei erstmal erfolgreich erreicht und weiterentwickelt habe, kann ich ja meine Bestseller abends und nachts schreiben, im Home-Office, mit freier Arbeitszeiteinteilung.

Aber bis es soweit ist, wünsche ich Euch eine

Gute Nacht

paleiko

3.9.06 23:16


Dunkelheit

Vielleicht wird mein heutiger Eintrag einige überraschen oder sogar erschrecken, weil sie diese Seite an mir nicht kennen. Sie ist auch wohl gehütet und kommt nur selten zum Vorschein, dennoch gehört sie zu mir, solange ich denken kann.

Ich denke, es gibt nur ganz wenige Menschen, die mich wirklich kennen und mich sehen, wie ich bin. Das liegt wohl vor allem an mir selbst, denn ich lasse nur wenig von mir nach außen. Heute mache ich das gar nicht mehr bewusst, es ist ein über viele Jahre antrainiertes Verhalten, und ich weiß heute nicht einmal mehr, warum. Ich wollte wohl irgendwann einmal einem Bild entsprechen, dem ich nicht entsprach und begann mir eine Maske aufzusetzen. Ich fürchte, selbst gute Freunde würden erschrecken, würden sie hinter die Maske schauen.

Heute ist wieder so ein Tag, oder so eine Nacht, eine dunkle Nacht. Diese Dunkelheit kommt ohne Vorwarnung, ohne erkennbaren Grund. Sie wühlt meine Vergangenheit auf und bringt längst Vergrabenes wieder zum Vorschein.

Im besten Fall versetzt sie mich in eine melancholische Stimmung. Aber nicht immer tritt der beste Fall ein.

Wie viele Größte Lieben hält das Leben für einen bereit? Eine, nur eine einzige. Doch liegt sie in der Vergangenheit oder in der Zukunft? Nur gut, dass man das nicht so genau weiß, denn könnte man sicher sein, dass sie in der Vergangenheit liegt, könnte man das Leben auf der Stelle beenden. Ich werde keine philosophische These zum Sinn des Lebens aufstellen, denn ich bin überzeugt, dass es keinen Sinn hat. Es ist das Ergebnis einer zufälligen chemischen Reaktion vor einigen Milliarden Jahren. Und wie’s aussieht, wird es nicht mehr annähernd solange dauern, bis es ein Ende findet.

Ein Freund sprach mich auf das düstere Design meines Blogs an….

Verstehst du es jetzt?

Gute Nacht

paleiko

5.9.06 06:00


Nachtschicht

 

Heute nacht werde ich es wohl schaffen, wach zu bleiben bis morgen früh. Dann früh fahre ich einkaufen, frühstücken, und anschließend nach Hause ins Bett. Damit ist der Rhythmus durchbrochen. Einmal in jedem Urlaub muss ich das tun, eine Nacht durch wach bleiben. Ich hab mir eine Reihe Filme rausgesucht, die mich bis etwa halb sieben wach halten werden, angefangen mit Sommersturm über Beautiful Thing, Sebastian bis Mausi kommt raus. Wer alle diese Filme kennt, weiß ein gutes Stück mehr über mich.

Besonders der letzte Film weckt Erinnerungen in mir, schöne Erinnerungen an eine Zeit, in der alles noch einfach und unkompliziert schien, an die Zeit mit Björn. Aber das Leben bleibt nun mal nicht wie es ist, bleibt nicht einfach und unkompliziert.

War ich damals glücklicher? Ich war gerade nach Dortmund gezogen, hatte einen neuen Job, und einen Freund, eine kleine Wohnung im Hinterhof und einen alten Golf. Sonst hatte ich nicht viel. Aber ich war doch glücklicher als heute, was wieder einmal beweist, dass Geld nicht glücklich macht.

Welch eine Überleitung zu meinem dritten Ziel für das kommende Lebensjahr. Also soll das dritte Ziel sein…: *Trommelwirbel* … Wieder glücklich werden.

Wow, was für ein ehrgeiziges Ziel. Und im Gegensatz zu den ersten beiden Zielen habe ich für das dritte auch noch überhaupt keine Vorstellungen, wie ich es erreichen könnte.

Zweifellos gehört das Erreichen der ersten beiden Ziele dazu. Aber sie allein werden nicht ausreichen, mich glücklich zu machen. Wenn ich überlege, wann ich am glücklichsten war, so waren es vor allem die Momente, in denen ich verliebt war, glücklich verliebt. In Ingo, in Björn, in Michael, und so ein bisschen auch in Rüdiger und Timo.

Das bedeutet also für Ziel Nr. 3: Ein Mann muss her.

Einige werden jubeln, nach der düsteren Stimmung, die ich gestern verbreitet habe, doch haltet euch zurück, jubelt nicht zu euphorisch, es werden auch wieder düstere Zeiten kommen, so sicher wie der nächste Tag kommen wird.

Bis dahin wünsche ich eine

Gute Nacht

paleiko

6.9.06 05:29


Frühstück bei Tiffany’s

 

Gerade stellt sich mir eine ganz wichtige Frage: Darf man an einem Tag zwei Einträge in ein Tagebuch respektive Weblog machen? Ich entscheide mal: Ja, ich darf.

Ich hab tatsächlich durchgehalten, habe bis zum frühen Morgen Filme geschaut und gelesen, und bin dann Einkaufen gefahren. Ein traumhafter Morgen mit traumhaftem Wetter. Schade nur, dass ein ganz normaler Werktag ist, und somit auch schon um kurz vor 7 Uhr ziemlich viel Verkehr auf den Straßen war.

Ich bin ein Morgenmuffel und hasse es, früh aufzustehen. Wenn ich es aber, wie heute, hinbekomme, durch wach bleiben die frühen Morgenstunden zu erleben, ist es die schönste Zeit des Tages, zumindest im Sommer, wenn es um die Zeit schon hell ist und die Sonne scheint.

Hätte ich nicht so reichhaltig gefrühstückt, leider nur im Walmart und nicht bei Tiffany’s, wäre ich jetzt noch richtig wach und fit. Aber das Frühstück macht mich nun müde. Gebe ich dem nach? Oder probiere ich mal aus, wie lange ich aus- bzw. durchhalte? Warum eigentlich nicht? So schlimm, dass ich vom Stuhl falle, ist es noch nicht. Und wenn ich dann heute Abend so richtig müde bin, kann ich bestimmt mal wieder richtig gut schlafen…., nicht wahr, Timo???

Bis dahin

Guten Morgen

paleiko

6.9.06 09:14


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