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Es ist viel passiert….



seit Dienstag, an dem ich ja meinen letzten Eintrag verfasst habe.
In der Firma ist seit Mittwoch der Bär los, und keiner weiß so genau, warum. Okay, wir sind wieder unterbesetzt, drei Kollegen im Urlaub, einer krank, und freitags ist aufgrund Teilzeit noch eine Kollegin weniger da. Aber selbst gestern stand das Telefon nicht still, nicht einmal nachmittags wurde es ruhiger. Macht schon wieder drei Überstunden. Gott sei Dank können wir die abfeiern, sie gehören nicht, wie in manch anderen Unternehmen selbstverständlich und unbezahlt dazu.
Am Donnerstag kam mein lange ersehnter TFT-Monitor aus den USA endlich an. Der ist so geil, absolut in Ordnung und nicht ein Pixelfehler. Das waren ja meine größten Befürchtungen, denn aufgrund der Bestellung in den USA wäre eine Reklamation schon sehr aufwändig gewesen. Aber da der TFT dort satte 150 € günstiger war als hier, bin ich das Risiko eingegangen. Es hat sich gelohnt, dieses Mal.
Eine Vorahnung beschlich mich, als ich nach Hause kam, den TFT unterm Arm. An einem Tag kann es nicht nur Freude geben, dazu ist das Leben zu hart. Und deshalb rechnete ich schon förmlich damit, dass der Bußgeldbescheid von meiner „Raserei“ auf der B1 vor nun schon fast sechs Wochen im Briefkasten liegen würde. Und meine Ahnung bestätigte sich, die kleine Hoffnung, dass man mich vielleicht vergessen haben könnte, war damit zerschlagen.
Dann aber doch wieder eine positive Überraschung, die (Tempo)Sünde war kleiner als befürchtet, nur 8 km/h zu schnell nach Abzug der Toleranz, macht 15 €. Das kann ich verschmerzen.
Das größere Ärgernis gab’s am Donnerstagabend. Nachdem ich meinen alten Monitor abgebaut und den chicen neuen ausgestellt hatte, und bei der Gelegenheit auch gleich mal das Kabelgewirr hinter und unter und um meinen Schreibtisch ein wenig geordnet hatte, tat meine ICY-Box es nicht mehr. Einfach tot, ließ sich nicht mehr einschalten. Für die nicht eingeweihten: Eine ICY-Box ist eine externe Festplatte bzw. genauer gesagt das Gehäuse mit Controller, Anschlüssen und Netzteil. Die eingebaute Festplatte selbst ist Gott sei Dank in Ordnung, also kein Datenverlust. Im Moment ist deshalb aus der externen Festplatte eine interne geworden. Die Box ist immerhin noch in der Garantie, somit ist auch kein finanzieller Schaden entstanden, wenn der Händler das alles korrekt abwickelt. Nur der Aufwand bleibt, und der vorübergehende Verzicht auf die Mobilität der Platte.
Am Abend hatte ich noch viel Spaß mit zwei Freunden am Telefon (liebe Grüße nach M.). Die beiden sind nun schon seit 9 ½ Jahren zusammen, was meine absolute Bewunderung und zugegeben auch meinen Neid hervorruft. So ähnlich und auch wieder sehr verschieden, das scheint die richtige Mischung zu sein.
Ein weiteres Low Light gab es leider auch noch. Im Telefonat mit meinen Eltern erfuhr ich, dass man ihnen ihre Pflegetochter, das Thema Nr. 1, von dem ich zu Beginn meines Blogs mal schrieb, endgültig weggenommen hat. Besonders meine Mutter ist sehr geknickt. Auch wenn sie „nur“ die Pflegetochter war, sie war immerhin zehn Jahre bei meinen Eltern. Und gerade, wo ich das so aufschreibe, erkenne ich erst, dass es für meine Eltern sein muss, als hätte man ihnen ihre eigene Tochter weggenommen. Sie ist vierzehn Jahre alt und hat zehn davon bei meinen Eltern verbracht. Behördenirrsinn und –willkür in Deutschland, und alles zum Wohl des Kindes!!!!!
Der Freitag hat wenig Spektakuläres geboten außer dem schon erwähnten ungewöhnlichen Stress in der Firma, aber der heutige Morgen gibt noch ein paar Zeilen her: Früh aufgestanden, Formel 1 Qualifying geschaut, Schumi Zweiter, Alonso fünfter. Das ist ok .
Dann die ICY-Box zur Post gebracht, bei der Gelegenheit noch ein paar Kreuzchen an den hoffentlich richtigen Stellen gemacht, und dann noch fürs Frühstück frische Brötchen gekauft. Wenn ich an einem Samstagmorgen um die Zeit schon auf bin, dann müssen frische Brötchen auch sein. So, und jetzt habe ich mit diesem langen Eintag hoffentlich meine Blog-Faulheit der letzten Tage ein wenig wettgemacht.

Es wünscht Euch ein schönes Wochenende

paleiko

7.10.06 10:11


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Einheitsgedanken

Nach ein paar Tagen Blogpause heute mal wieder ein neuer Eintrag. Nein, ich möchte mich nicht schon wieder dafür entschuldigen. Das tägliche bloggen klappt im Moment einfach nicht, Punkt, Aus, Ende.
Heute war Feiertag, Tag der Deutschen Einheit. Und ich habe gearbeitet, freiwillig sogar. Es war angenehm ruhig, in der Firma, und auch auf den Straßen. Der Tag der Einheit ist für mich eigentlich der 9. November. An dem Tag im Jahr 1989 fiel die Mauer. An dem Tag hat das Volk der ehemaligen DDR seine Freiheit erzwungen und die Einheit eingeleitet. Ich werde die Bilder im Fernsehen nie vergessen, das Unglaubliche, was da geschah, die Emotionen, die Gänsehaut. Der 3. Oktober 1990 ist eher ein formelles Datum, an dem die Einheit unterschrieben wurde.
Im Moment arbeite ich an Ziel Nr. 2. Ideen reifen in meinem Kopf, neue kommen hinzu, und ich bringe erste Absätze zu Papier bzw. zu Computer. Vielleicht leidet das Bloggen auch deshalb ein bisschen.
Was vor zwei Wochen, während meiner Spätschicht, noch ganz gut funktioniert hat, dass ich mich überwinde, mich nach der Arbeit nicht für ein Stündchen oder auch zwei hinzulegen, funktioniert jetzt, während der Frühschicht leider nicht mehr. Ich bin zu früh zuhause, offenbar genau zu meinem toten Punkt. Da muss noch etwas gefunden werden, diesen toten Punkt zu überwinden.
Außerdem frustriert es mich, dass es offenbar der ganzen Welt gelingt, abzunehmen, nur mir nicht. Freunde, Kollegen, meine Mutter haben in der letzten Zeit wirklich deutlich ihr Gewicht reduziert, nur bei mir klappt’s nicht, es stagniert. Dabei habe ich das Gefühl, meine Ernährung zumindest etwas verbessert zu haben. Das große Problem sind immer noch die Süßigkeiten, obwohl ich auch hier das Gefühl habe, die etwas reduziert zu haben.
Eine erfreuliche Nachricht habe ich heute bekommen: Mein TFT aus den USA, auf den ich schon so sehnlichst warte, ist unterwegs. Also muss ich mich auch mal so langsam an den Umbau meines Arbeitszimmers, insbesondere meines Schreibtisches machen, damit er einen würdigen Platz bekommt. Ich habe da auch schon konkrete Ideen, morgen geh ich mir die mal live bei IKEA anschauen.

Bis dahin wünsche ich eine

Gute Nacht

paleiko

3.10.06 23:57


Putzwut und Penunzen


Eigentlich müsste die Reihenfolge im Titel anders herum sein, das Thema Penunzen war mein Freitagsthema. Für alle, die den Ausdruck Penunzen nicht kennen, der bedeutet soviel wie Geld, Moneten, Kohle…
Eine Änderung meines Arbeitsvertrages, die mich zunächst geärgert hat, führt nun in Verbindung mit einer Erhöhung der Provision in unserer Abteilung dazu, dass mir ein ganz ordentliches Gehaltsupdate bevor steht. Siemens lässt grüßen
Gott, ich glaube, ich werde meinem Ruf, geldgeil zu sein wirklich gerecht. Aber wie sagte schon Michael Douglas in „Wallstreet“: „Die Gier ist gut.“ Hm, passt nicht wirklich zu meinem letzten Blogeintrag, oder?

Na ja, nach den Penunzen, die mir ab dem nächsten Monat ins Haus stehen, erwischte mich heute (Samstag) doch wirklich die Putzwut. Neben dem üblichen großen Wochenendputz mit Staub putzen und Wischen hab ich auch gleich noch die Fenster geputzt. Angeboten der Art, bei meinem nächsten Anfall von Putzwut möge ich doch gerne bei diesem oder jenem Leser zu Besuch kommen und ihn dort ausleben, möchte jedoch gleich eine Absage erteilen. Erfahrungsgemäß beschränkt sich meine Putzwut nämlich ausschließlich auf meine eigenen vier Wände inkl. der eigenen vier Räder. Die verehrten Leserinnen und Leser müssen also schon ihre eigene Putzwut entwickeln 

Der Samstagabend war ganz nett. Wir haben uns in Gesellschaftsspielen geübt, und zumindest das Kartenspiel hat durchaus Spaß gemacht, da es schon einigermaßen anspruchsvoll war. Ich glaube, damit könnte ich mich anfreunden. Trotzdem werde ich mal versuchen, auch meine Ideen in Form von Scrabble oder Trivial Pursuit an den Mann und die Frau zu bringen. Dazu muss ich die Spiele aber zunächst einmal organisieren.
Nun noch ein kurzer Zwischenstand meines ersten Ziels: 99,9 kg. Und vergangenen Samstag, an dem ich leider vergaß, es zu bloggen: 99,3 kg.
So richtige Fortschritte sind da also noch nicht zu verzeichnen. Ich werde mir aber weiterhin Mühe geben.

Bis dahin wünsche ich eine

Gute Nacht

paleiko

30.9.06 23:59


Visionen und Wahrheiten



Seit einiger Zeit schon trage ich eine Idee mit mir rum, inspiriert durch ein bestimmtes Ereignis, durch ein Gespräch und durch ein Buch.
Vor ein oder zwei Wochen ging Empörung durchs ganze Land, die Siemens-Vorstände genehmigte sich selbst eine satte Gehaltserhöhung, während gleichzeitig der Abbau mehrerer tausend Arbeitsplätze bei Siemens beschlossen wird. Nur die Spitze eines riesigen Eisberges. Heute dann passend dazu die Nachricht, dass BenQ Mobile, die vor einem Jahr verkaufte Mobilfunksparte von Siemens, insolvent ist. Auch diese dreitausend Arbeitsplätze gehen eigentlich auf das Siemens-Konto.
Seit Jahren liest man wöchentlich neue Horrormeldungen vom Abbau tausender Arbeitsplätze bei deutschen Großkonzernen. Den verbleibenden Mitarbeitern werden in ihrer Angst um ihre Arbeitsplätze Eingeständnisse bei Lohn, Arbeitszeit und anderen Leistungen abgerungen. Auf der anderen Seite bekommen die Top-Manager astronomische Gehälter, und die Aktien erleben Höhenflüge wie zuletzt zu Zeiten des Börsenfiebers Ende der 90er. Aktionär müsste man sein anstatt Mitarbeiter, dann würde man hofiert. Als Mitarbeiter bekommt man nur einen Tritt. Shareholder Value nennt sich das Ganze auf Neudeutsch. Aber hat sich schon mal jemand gefragt, wer die ganzen Autos, Mobiltelefone und Computer baut, wenn wir alle Aktionäre sind und keine Mitarbeiter mehr?
Weiter fällt auf, dass, obwohl wir von den Großen Deutschen fast nur gelesen haben, dass sie Mitarbeiter freisetzen, wir doch plötzlich über 400.000 Arbeitslose weniger haben als im vergangenen Jahr zu dieser Zeit. Diese Arbeitsplätze müssen dann ja wohl woanders entstanden sein, bei den kleinen und mittelständischen Unternehmen.
Und nun zurück zu meiner Idee: Ich stellte mir vor, Unternehmen, die sich ethisch, sozial, politisch oder sonst wie mies verhalten, an einen virtuellen Pranger zu stellen, damit Verbraucher auch diese Informationen beim Kauf von Waren oder Dienstleistungen als Kriterien berücksichtigen können. Und dass vielleicht irgendwann immer mehr Verbraucher Waren oder Dienstleistungen von Unternehmen, die sich unethisch verhalten meiden und so endlich mal sinnvoll von ihrer Macht als Verbraucher gebrauch machen. Dazu passt folgendes Buch, dass ich mir bestellt habe und auf das ich gespannt warte: Fast Nackt
Aber man kann nicht einfach hingehen, eine Webseite bauen und darauf Unternehmen XY anprangern, Arbeitsplätze ins Ausland zu verlagern, die Manager gleichzeitig bezichtigen, sich die Taschen voll zu stopfen und dazu aufrufen, die Produkte dieses Unternehmens zu boykottieren. Man würde wegen Geschäftsschädigung, übler Nachrede und was weiß ich noch verklagt, bevor man den hundertsten Besucher auf seiner Website hätte. Oder wie es ein Freund ausdrückte: „Eine solche Website wäre für Anwälte wie die Lizenz, Geld zu drucken“ (ich hoffe, ich verletzte mit dem Zitat jetzt kein Urheberrecht).
Und obwohl jener Freund, angehender Jurist, mir das recht sachlich erklärt hat, es kotzt mich an, dass es einer Minderheit oder gar einem Einzelnen kaum möglich ist, risikolos seine Meinung zu äußern. Da haben wir ein so wunderbares Medium wie das Internet, das anders als die anderen großen Medien wie Fernsehen, Zeitungen, Radio jedem Einzelnen eine aktive Gestaltung der Inhalte ermöglicht. Aber nun muss dieser Einzelne höllisch aufpassen, was er da gestaltet, muss jeden einzelnen Satz, jedes Bild, jeden Link sorgfältigst überlegen, weil er dafür u.U. verklagt werden könnte. Hat der kleine Mann auf der Straße, der Verbraucher, der Arbeitnehmer wirklich noch irgendeine Macht? Oder sind wir eine Herde Schafe, in den Fängen der Wölfe aus der Wirtschaft und Politik?

In diesem Sinne

Angenehme Träume und

Gute Nacht

paleiko

29.9.06 00:21


Väter !!!



Hallo, werte Leserschaft. Zunächst einmal möchte ich eine kleine Entschuldigung aussprechen dafür, dass ich in den letzten Tagen die Disziplin ein wenig schleifen ließ und nicht täglich, wie ich es mir selbst vorgenommen habe, einen Blogeintrag geschrieben habe. Aber manchmal ist das wirklich schwierig, wenn wirklich gar nichts Interessantes passiert ist.
Auch heute ist nichts wirklich Spannendes passiert, deswegen dachte ich mir, ich gebe mal eine kleine Abhandlung über Kissen zum Besten, genauer gesagt über Kopfkissen.
Dass es bei mir mit dem Schlafen nicht so besonders gut funktioniert, wird der geneigte Leser bereits festgestellt haben. Nun kam ich am Freitag auf die Idee, mein Kopfkissen zu waschen. Da ich Allergiker bin, habe ich ein Synthetik-Kissen, kein Federkissen, und das ist sogar kochfest. Zwangsläufig musste ich, während das Kissen trocknete, ein anderes zum Schlafen nehmen, ein neues Synthetikkissen. Nun hat so ein neues Kissen die Eigenart, dass es sehr weich und bauschig ist, und dadurch auch die Wärme gut isoliert und nicht ableitet, also genau das Gegenteil zu meinem „gebrauchten“ Kopfkissen, dass durch langjährige Benutzung mittlerweile schon ziemlich platt und fest ist. Die Folge war, dass ich mit dem neuen Kissen praktisch gar nicht schlafen konnte, weil es 1. ungewohnt und 2. zu warm war. Das Kopfkissen muss für mich möglichst kühl sein. Deshalb mag ich Satin auch so.
Damit, dass ich eine Nacht lang auf einem ungewohnten, neuen, bauschigen Kopfkissen schlafen musste, nicht genug. Mein altes Kissen bzw. dessen Füllung war in der Waschmaschine völlig knubbelig und ungleichmäßig geworden. Darauf kann man, so als Gewohnheitstier, natürlich auch nicht richtig schlafen. Naja, nach kräftigem Schütteln und einer Menge Rumgezupfe ist das Kissen wieder einigermaßen in Form, aber eben leider nur einigermaßen. Wenn’s gar nicht wieder wird, oder ich mich nicht an die Knubbel gewöhne, muss ich’s wohl mal zu ner Freundin geben, damit sie’s in den Wäschetrockner steckt, nach einer erneuten Wäsche natürlich
Der dritte Schlaf raubende Umstand war dann der frische Kopfkissenbezug. Ich wüsste gerne, wie viele nun „igitt“ schreien, aber ich mag mein Kopfkissen erst, wenn ich ein paar Nächte drauf geschlafen habe, wenn es wieder meinen „Eigenduft“ angenommen hat und nicht mehr nach Waschmittel, Weichspüler oder was weiß ich duftet. So, jetzt hab ich mich als Kopfkissenfetischist geoutet .

Warum ist nun aber der Titel meines heutigen Eintrags „Väter“? Nun etwas, das mich ein wenig geärgert hat ist heute Abend dann doch noch passiert. Mein Vater rief heute Abend an, weil er ein Problem mit seinem schnurlosen Telefon hatte. Das sind ja heute auch schon richtige Hightech-Dinger. Der SMS-Speicher war voll. Es handelte sich nicht um sein Handy, sondern wohlgemerkt um ein schnurloses Festnetztelefon. Klar weiß ich, dass man auch übers Festnetz SMS’s verschicken kann, und dass es entsprechende Telefone gibt. Ich hab ja selbst eins. Nur verschicke ich praktisch nie SMS’s übers Festnetz. Und ich wäre im Leben nicht drauf gekommen, dass mein Dad so was macht. Ich hatte ihm zwar mal  gezeigt, wie das mit seinem Handy geht, aber dass er selbst dahinter kommt, dass das auch mit dem Festnetztelefon geht, dazu noch, wie es geht… Auf meine etwas verständnislose Frage, wieso er denn SMS’s übers Festnetz verschicke, antwortete er, dass die Tastatur und das Display des Telefons größer seien und er damit besser zurecht komme. Da sag mal einer was gegen…
Naja, der SMS-Speicher war nun voll, passiert ja auch bei meinem Handy gelegentlich mal. Keine Ahnung, wie viele SMS so’n Siemens Gigaset verkraftet, aber mein  alter Herr muss schon recht fleißig ge-sms’t haben. Aber wie bekommt man den SMS-Speicher nun wieder leer? Das scheint nicht ganz so intuitiv zu funktionieren wie das SMS schreiben. Nach einigen vergeblichen Versuchen, durch ein bisschen rumprobieren bzw. rumschauen in den Menüs hab ich meinem Dad dann vorgeschlagen, dass ich mir online die Bedienungsanleitung suche und ihn, wenn ich die Lösung gefunden habe, zurückrufe. Es hat maximal zehn Minuten gedauert, bis ich zurückgerufen habe. Mein Vater hatte es in der Zeit geschafft, gleich seinen Telefonanschluss für SMS-Dienste zu sperren, sich also bei der SMS-Zentrale abzumelden, in der Hoffnung, damit würde auch der SMS-Speicher gelöscht, und auch ein wenig in seiner Ungeduld.
Ich geb mir ja nun wirklich alle Mühe, ihm bei Problemen mit seinem Computer, Internet, Handy, Telefon und anderen hochtechnischen Geräten weiterzuhelfen. Aber bitte, versteh doch, dass ich auch nicht für jedes Problem die Lösung sofort aus dem Ärmel schütteln kann sondern auch mal nachlesen oder mich anderweitig schlau machen muss. Wenn du nicht dieses bisschen Geduld aufbringst, dann lies doch bitte selbst in der Bedienungsanleitung nach.
Nun wird er wohl mit dem Handy weiter-sms’en, bis auch dessen Speicher voll ist. Naja, vielleicht reicht der ja bis zum November, wenn ich mal wieder vor Ort bin und dann beide Speicher leeren kann. Ansonsten ruf einfach mal wieder an, sms’en ist sowieso viel zu teuer.

In diesem Sinne

Gute Nacht

paleiko

25.9.06 23:11


Ein fast perfektes Wochenende



Wie könnte so ein perfektes Wochenende aussehen? Sicher für jeden anders.
Am Freitag- und Samstagabend liefen auf SciFi-Channel fünf bzw. sechs Folgen Star Trek, nicht chronologisch sondern thematisch zusammengestellt, an diesem Wochenende mit dem Thema „Q“. Eingeweihte Fans wissen, wer „Q“ ist. Damit waren der Freitag- und der Samstagabend schon nahe dran an perfekt. Freitag musste ich tagsüber natürlich noch arbeiten, danach noch schnell zur Waschanlage. Dieses Wochenende wollte ich der Autopflege widmen. Nein, ich bin wirklich niemand, der an jedem Wochenende sein Auto wienert, aber ab und zu muss das schon sein, besonders bei einem schwarzen.
Ich bin ja kein Freund von Klischees, aber was soll ich euch sagen, am Waschplatz mit mehreren SB-Waschanlagen und etlichen Plätzen mit Staubsaugern waren bereits eine ganze Reihe junger Türken mit der Pflege ihrer Autos beschäftigt, und ratet mal, was das für Autos waren… Richtig, 3er BMW’s, fast ausnahmslos. Und so stimmen manche Klischees eben doch, ich schwör, ey.
Hach, sah mein schwarzer Leon nach der gründlichen Handwäsche wieder toll aus. Zumindest in diesem Punkt bin ich ja auch so’n bisschen spießig, ich mag es eben, wenn mein Auto sauber ist, von außen und innen.
Am Samstagvormittag folgte dann der Pflege zweiter Teil: Polieren und wachsen. Das ist schon echte Arbeit, drei Stunden sind da nix, wenn man das gründlich macht. Sowas mache ich aber wirklich nur zweimal im Jahr. Der Lohn für die Mühen, ein glänzender schwarzer Leon, an dem ich mich kaum satt sehen kann.
Bin ich so schlimm wie die Türken, die am Freitagabend ihre 3er für den Wochenendaufriss auf Hochglanz bringen? Oder so spießig wie der Familienvater, der jeden Samstag seinen Opel wienert? Ich lass die Frage mal offen, mag sie jeder für sich beantworten.
Fakt ist, dass ich es schon einigermaßen sauber und aufgeräumt mag, sowohl was mein Auto angeht als auch in meiner Wohnung und in meinem Leben. Es muss nicht steril sein, man muss auch nicht jeden Tag putzen und aufräumen, aber so ab und zu sollte man schon mal für Ordnung und Sauberkeit sorgen.

In diesem Sinne

Gute Nacht

paleiko

24.9.06 03:00


Harmonie

Donnerstagabend gibt es im Moment eine Lieblingssendung für mich: „Frauentausch“ (Ey lach nisch, sons hol isch meine Brüda). Ernsthaft, ich finde die Sendung wirklich unterhaltsam. Im Gegensatz zu den vergangenen Folgen war der Frauentausch der heutigen Folge ausgesprochen harmonisch. Die Tauschmamas mochten die Tauschfamilien, und die Tauschfamilien mochten die Tauschmamas. Und das passt genau zu meiner heutigen Stimmung: Harmonisch und aufgeräumt. Ich fühle mich gut. Das Schlafen klappt, und wenn man gut schläft, fühlt man sich wohl auch besser.

Ohne es jetzt objektiv nachprüfen zu können bin ich auch fest davon überzeugt, dass mein Süßigkeitenkonsum gesunken ist, auch wenn ich eben noch einem Schokoweihnachtsmann den Kopf abgebissen habe .
Ich fühle mich auf einem guten Weg, und ich hoffe, es gelingt mir, ihn weiter zu gehen.

Der Husten, der mich seit dem Ende meines Urlaubs plagt, wird langsam besser. Ich hatte wirklich schon Angst, dass das was Schlimmeres ist, denn richtig erkältet bin ich eigentlich nicht, nur dieser hartnäckige Husten. Anfang Oktober muss ich eh zum Doc, sollte ich dann immer noch husten, kann er sich das gleich mal anhören.

Mein Freund T aus B, hm, wir haben in letzter Zeit wieder sehr viel Kontakt, chatten täglich und telefonieren auch regelmäßig. Ich mag ihn wirklich, und wenn er nicht soweit weg wohnen würde... Ich hoffe wirklich, dass ich ihn bald mal wieder live und in Farbe sehe.

Und bis dahin

Gute Nacht

paleiko

21.9.06 23:46


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